Wunderful Melbourne
Nachdem mir die große Hitze in den ersten 10 Tagen hier in Melbourne erspart blieb, hat sie mich nun doch mit eindrucksvollen 40 Grad eingeholt. Da kann man praktisch nichts weiter tun, als rumzudösen und auf etwas Abkühlung am Abend zu warten. Die Tage beim Tennis waren wirklich fantastisch. Ein Traum wurde wahr. Heiß genug war es dabei dennoch, saß ich doch fast den kompletten Tag bei 25 Grad in der prallen australischen Sonne. Abgesehen von Roger Federer sah ich auch so ziemlich jeden bekannten Spieler...
Nach 2 Tagen voller Tennis hatte ich dann auch endlich die Gelegenheit, mir den Rest der Stadt anzuschauen. Ich wohnte die ersten 8 Tage in Collingwood. Dieser „Szenekiez“ gefällt mir sehr, erinnert er mich doch mit seinen kleinen Cafe´s, Bars, Clubs und vielen Restaurants an Berlin-Prenzl´berg. Bei meinen täglichen Trips in die Stadt fielen mir vor allem die multikulturelle Mischung und die Freundlichkeit der Menschen auf. Hier musste man nicht nach dem Weg fragen, die „Locals“ fragten von selbst, ob sie helfen können – wunderbar! Schönes Wetter, gute Infrastruktur und nette Menschen lassen diese Metropole zu einem sehr lebenswerten Ort werden.
Nachdem 8 Tage City-Life wie im Flug vergingen, verließ ich das liebgewonnene Hostel, in dem ich viele nette Leute kennengelernt habe, in Richtung Cranbourne, einem Vorort eine Stunde südöstlich vom Stadtzentrum. Hier traf ich das nette Paar wieder, das ich bei meiner Arbeit im Hotel in Queenstown kennengelernt habe und die mich dazu einluden, ein paar Tage bei ihnen zu übernachten. Zusammen schauten wir uns die Highlights der „Mornington Halbinsel“ an. Herrliche Strände, mondäne Badeorte, bunte Papageien, Pelikane – leider keine Koalas – machten mir einen Vorgeschmack auf die nun folgende 4-tägige Fahrt auf der Great Ocean Road, der schönsten Küstenstraße Australiens in Richtung Adelaide.
Album 16 zeigt die letzten Fotos meiner guten alten Kamera, die nach 6000 Schnappschüssen leider nur noch verschwommene Bilder liefert. Auf der Great Ocean Road werde ich aber bereits mit einer neuen Digicam unterwegs sein. Es wäre ja schließlich eine Sünde, keine Bilder von diesem schönen Fleck Erde zu machen. Daher ließ sich diese Investition nicht umgehen…