Was wäre das Leben, hätten wir nicht den Mut, etwas zu riskieren? (Vincent van Gogh).

Dieses Reisetagebuch richtet sich an alle, die an meinen Erlebnissen in der Ferne teilhaben wollen. Über Eure Nachrichten würde ich mich freuen, denn weit weg von zu Hause ist es schön, liebe Worte und Neuigkeiten aus der Heimat zu erhalten. Vielen Dank an alle, die meine Reise verfolgen, mich unterstützen und die Daumen drücken. Euer Karsten.
Wednesday, 21. april 2010 3 21 /04 /Apr. /2010 08:55

P1010580 Tatsächlich befinde ich mich nun im letzten Abend vor meiner planmäßigen Abreise zurück nach Deutschland. "Planmäßig" scheint ja momentan ein sehr dehnbarer Begriff zu sein. Voller Freude hab ich jedoch grad festgestellt, dass mein Rückflug nach Europa bestätigt wurde. Kann nur hoffen, dass es dabei bleibt, müsste ich mich doch sonst in die langen Warteschlangen der Wartenden einreihen, deren Flug in den vergangenen Tagen wegen des Vulkanausbruchs gestrichen wurde.


Die vergangen Wochen waren einem krönenden Abschluss würdig. Die Zeit in Französisch Polynesien (Bild: Moorea) war einfach genial. Bilder sind neu im Album 22 zu finden und weitere Infos folgen bald. Nun muss ich aber erstmal meine Sachen packen. Früh um 9 Uhr gehts zum Flughafen...

von Karsten H - veröffentlicht in: French Polynesia - Community: Reif für die Insel
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Friday, 26. march 2010 5 26 /03 /März /2010 00:53

21-04 Zurück auf der Nordinsel bin ich bereits gestern mit dem Flieger in Wellington gelandet und habe hier im YHA eingecheckt. Erstaunlicher Weise hat man mich hier sogar wiedererkannt, und das nach sechs Monaten! Gestern hatte ich meine Südinselumrundung nach sieben äußerst reizvollen Wochen beendet. In Christchurch, wo es mal wieder zu meiner Ankunft grau war, hatte sich der Kreis geschlossen. Im Hostel gab es ein leckeres BBQ am Abend – fand ich prima.

21-32


Nach meiner Ankunft in Wellie hab ich den Nachmittag genutzt, um Brot kaufen zu gehen (hier gibt es das einzige Roggenbrot in Neuseeland, was mich wirklich überzeugt hat!) und mich für meine Südseeinsel-Reise etwas vorzubereiten. Dazu gehört natürlich ´ne Schnorchelausrüstung samt Wasserschuhen (Booties), damit man sich nicht an den Korallen verletzt (eitert nämlich schlecht raus!).


Nun bleiben mir also noch sechs Tage auf der Nordinsel, bevor ich zu meinem letzten großen Abenteuer vor der Heimreise aufbreche. Sechs Stunden wird der Flug nach Papeete dauern.


Das letzte große Highlight meiner Südinselumrundung war der Milford-Track! Neben zwei sehr sonnigen Tagen gab es auch einen Tag, an dem es wie aus Eimern goss. Ein wunderbares Erlebnis – Fotoalbum 21 gibt Eindrücke dazu ;-)

von Karsten H - veröffentlicht in: Rundreise Südinsel - Community: Reif für die Insel
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Monday, 15. march 2010 1 15 /03 /März /2010 06:26

20-25 Kaum gibt’s ´ne frische Nacht hier in Wanaka im Süden der Südinsel, schon sehe ich farbenfrohe Blätter an den Bäumen. Zeichen dafür, dass meine Zeit in Neuseeland bald zu Ende geht. Da ich am Fox Glacier und auch hier in Wanaka wieder mehrere Freundschaften schließen konnte, überwiegt momentan Wehmut auf die zurückliegende Zeit der Vorfreude auf die deutsche Heimat. Klar gibt es auf solch einer langen Reise immer Höhen und Tiefen, vor allem aber die letzten zwei Monate, seit dem ich Queenstown verlassen habe, werden diese Reise unvergesslich machen. Aber noch ist es nicht vorbei…

20-21 Hier in Wanaka ergab sich nochmal die Gelegenheit, Kontakt zu den „Locals“ herzustellen. Zusammen mit einem alten Bekannten, den ich bereits in Nelson getroffen hatte, nahmen wir an Wanaka´s jährlich stattfindender Landwirtschaftsmesse „A&P-Show“ teil, wo es neben Traktoren, Autos, Booten und Tieren unter anderem auch „Merino-Lamm-Burger“ direkt vom Schafzüchter zu kaufen gab. Für das Entgegennehmen von Bestellungen und die Kasse war ich dabei zuständig. Das hat wirklich Spaß gemacht und hatte den positiven Nebeneffekt, dass ich dafür auch gut bezahlt wurde, mit den einheimischen Kiwis in Kontakt kam und außerdem zum ersten Mal in meinem Leben Lammfleisch gegessen habe.

Bereits heute Abend werde ich zurück in Queenstown sein, wo ich nur eine Nacht zur Verfügung habe, um meinen zweiten Reiserucksack mit meist nutzlosen Klamotten vom Hotel abzuholen, alte Freunde wiederzusehen und abends dann zum Pub – Crawl auf die schöne Zeit anzustoßen. Tags darauf geht’s weiter südlich nach Te Anau, von wo aus ich am darauf folgenden Mittwoch den Milford Track starten werde – letztes großes Highlight vor meiner Abreise aus dem Kiwiland. Straffes Programm also, aber ich bin froh, noch ein Ticket bekommen zu haben, da täglich nur 40 Leute für diesen wohl spektakulärsten und vielseitigsten Wanderweg Neuseelands zugelassen sind.

von Karsten H - veröffentlicht in: Rundreise Südinsel - Community: Reif für die Insel
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Tuesday, 2. march 2010 2 02 /03 /März /2010 07:38
19-23 Stunning views and great weather - that was what I expected before I came to Nelson for visiting the Abel Tasman National Park - and I got it! After spending 5 sunny days on the track I´m back in Nelson for two more nights. I´ll use the time to relaxe and plan my next stopovers when I leave Nelson to Westport and later down the westcoast to Fox Glacier. By the way: I got a ticket for famous Milford track starting in two weeks. What a luck! Track is fully booked ´til may but somebody cancelled its ticket on the very right day. Really looking forward to it!

Have a look for the new pictures in Album 19 to get an impression about my time @ Abel Tasman National Park

-

Seit langem mal wieder ein verregneter Tag hier in Neuseeland – gut, dass der erst jetzt kam, hab ich doch die letzten fünf Tage im Zelt geschlafen und war schutzlos der Witterung ausgesetzt.  So steht mir also seit gestern endlich wieder ein Bett zur Verfügung, nachdem ich per Anhalter wieder zurück nach Nelson gekommen bin.  Der 5-tägige Trip zum Abel Tasman National Park und dem dortigen Coastal Track war letztlich wieder sehr gelungen – alles hat geklappt so wie ich es mir vorgestellt habe.


Abwechslung, wie auf anderen Wandertouren in Neuseeland, gab es da zwar kaum – was ich auch vorher schon wusste –  dafür umso mehr  atemberaubend schöne Strände, türkisblaues Wasser und herrliches Sommerwetter (Album 19). Am Ufer entlang ging es also 52 Kilometer vorbei an zahlreichen Stränden, durch Regenwälder und auch durch Flüsse und Wattgebiete. Neben Segeltouren und Kajakfahren kann man sich hier auch wunderbar in die Fluten stürzen, was ich auch täglich getan habe, gab es doch auf dem gesamten Weg keine einzige Dusche.


Zurück in Nelson bleiben mir nun, nach einer ausgedehnten Dusche gestern Abend, noch zwei Tage zum Relaxen, bevor es am Donnerstagmorgen weiter in Richtung Westküste geht. Westport wird dort das nächste Ziel für mich sein und danach geht es südlich in die kalte Gletscherlandschaft – welch krasser Gegensatz zum entspannten Strandwetter hier im Norden der Südinsel.


Übrigens hatte ich in der vergangenen Woche großes Glück, konnte ich doch tatsächlich noch einen Platz für den bis Mai ausgebuchten Milford Track ergattern, der wohl schönsten und begehrtesten Wanderroute Neuseelands. Einer der 40 Leute hatte genau für den Tag sein Ticket zurückgegeben, an dem es für mich zeitlich perfekt passt. Das wird dann der krönende Abschluss meiner Neuseelandreise und ich hoffe, dass der nicht komplett ins Wasser fällt, denn für da unten im Fjordland wäre das nicht ungewöhnlich. Danach reicht´s glaub ich auch erst mal für ´ne Weile mit der Wanderei 



von Karsten H - veröffentlicht in: Rundreise Südinsel - Community: Reif für die Insel
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Friday, 19. february 2010 5 19 /02 /Feb. /2010 06:54

Wieder um eine Erfahrung reicher sitz ich grad gemütlich in einer für Hostel-Verhältnisse luxuriösen Herberge und entspanne mich nach 3 Tagen und Nächten Wildnis auf dem so genannten Queen Charlotte Track (Album 18). Dieser 71 Kilometer lange Wanderweg im zerklüfteten Norden der Südinsel hatte es mit seinen drei über 20 Kilometer langen Etappen entlang des Queen Charlotte Sounds ganz schön in sich, ging es doch über Stock und Stein in regelmäßigen Abständen ordentlich hoch und runter. Von Sandflies geplagt (die einem regelrecht ein Stück Haut rausreißen) schlief ich die Nächte mit erstaunlich vielen Gleichgesinnten auf Campingplätzen im Zelt. Da es in der Nähe meist auch Unterkünfte und eine Bar gab, war abends immer für kühles Bier gesorgt.  


QCT-locality-map223.jpg Das Hostel, was sich direkt am Ende des Tracks in Anakiwa befindet, hat u.a. einen großen Whirlpool – genau das richtige nach so einem Marsch – und Kajaks, mit denen man auf dem Meeresarm gemütlich langpaddeln kann. Genau das hab ich heut auch getan. Und so fühle ich mich, nachdem die ersten fünf Tage in Christchurch (nachdem ich aus Melbourne zurück war) recht deprimierend waren, endgültig wieder richtig wohl hier in Neuseeland.


Am kommenden Montag werd ich nach Nelson fahren, wo es Neuseelands schönste Strände geben soll und mit dem Abel Tasman Coast Track auch wieder ein ausgezeichneter Wanderweg mit Übernachtung direkt am Meer auf mich wartet. Ich freu mich drauf... (Grafik: Queen Charlotte Track locality map, Quelle DOC)

von Karsten H - veröffentlicht in: Rundreise Südinsel - Community: Reif für die Insel
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